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Landesmuseum Württemberg Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen Münzkabinett [MK 1646]

Medaille aus dem Jahr 1884 auf das 25-jährige Bestehen der Deutschen Schillerstiftung

http://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/185350/185350.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)

Description

Der Arzt und Dichter Johann Christoph Friedrich Schiller wurde 1759 als Sohn eines Offiziers und Militärarztes in Marbach am Neckar geboren. Schiller strebte eigentlich ein Theologiestudium am Evangelischen Stift in Tübingen an, trat dann aber auf Drängen des Herzogs Carl Eugen (1728-1793)in die neugegründete „Militärische Pflanz-Schule“ ein, die spätere Hohe Carlsschule. Dort studierte er zuerst Jura, wechselte aber dann das Studienfach und wandte sich der Medizin zu. Schiller erhielt dort mehrere Preismedaillen für beste Studienleistungen und begann sein Freiheitsdrama Die Räuber, das er nach Studienabschluss fertigstellte und das am Mannheimer Nationaltheater uraufgeführt wurde. Da Schiller infolge der Aufführung in Württemberg Arrest und Schreibverbot drohte, entschloss er sich 1782 zur Flucht ins kurpfälzische Mannheim. 1794 erhielt er eine Professur für Geschichte in Jena und knüpfte Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), die zu einer 11-jährigen gemeinsamen Schaffensperiode führte. 1799 zog Schiller mit seiner Familie nach Weimar, wo er 1805, nur 46-jährig, an einer Lungenentzündung starb. Er schuf zahlreiche Dramen, Prosatexte und lyrische Werke, veröffentlichte aber auch philosophische Schriften, historische Werke und Übersetzungen. Er gab mehrere Zeitschriften heraus, darunter Die Horen, bei der führende Kulturvertreter mitwirkten. Den Namen Friedrich Schillers tragen zahlreiche Preise sowie Vereinigungen. 1839 wurde auf dem Stuttgarter Schillerplatz das Schillerdenkmal des Bildhauers Bertel Thorvaldsen (1770-1844)enthüllt; es ist das erste große Dichterdenkmal in Deutschland, dem weitere folgten.
Über die Schiller-Medaillen informiert das umfangreiche Buch von Ulrich Klein und Albert Raff „Darstellungen von Friedrich Schiller auf Münzen, Medaillen, Plaketten und Kleinreliefs“, Stuttgart 2009.

Die Vorderseite der Medaille aus dem Jahr 1884 zeigt ein Brustbild Friedrich Schillers nach rechts. Die Rückseite zeigt eine sieben-zeilige Inschrift in Lorbeerkranz mit Wappen.
[Kathleen Schiller]

Inscription

Vorderseite: FRIEDRICH V. SCHILLER; signiert: SEBALD F. DRENTWETT D.
Rückseite: ZUR / FEIER DES / 10 NOVEMBER 1884 / DEM / 25 JÄHR. BESTEHEN / DER DEUTSCHEN / SCHILLER-STIFTUNG

Material / Technique

Kupfer

Measurements ...

Diameter
37,6 mm
Weight
22,89 g
Created ...
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... who:

Part of ...

Literature ...

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Created Created
1884
Created Created
1884
1883 1886

[Last update: 2017/11/17]

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