museum-digitalbaden-württemberg

Schließen

Museen suchen

Schließen

Sammlungen suchen

Landesmuseum Württemberg Münzkabinett Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen Kunstkammer der Herzöge von Württemberg [MK 23230]

Goldene Medaille auf die Krönung Ferdinands IV. zum römisch-deutschen König, 1653

http://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/81671/81671.jpg (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)
Herkunft/Rechte: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart / Adolar Wiedemann (CC BY-SA)

Beschreibung

Ferdinand Franz war der älteste Sohn von Kaiser Ferdinand III. Noch zu Lebzeiten seines Vaters wurde er 1653 von den Kurfürsten in Regensburg zum König gewählt. Bereits ein Jahr später verstarb Ferdinand IV. an den Pocken.
Auf die Wahl wurden Prägungen in unterschiedlichem Material und in unterschiedlicher Größe ausgegeben. Sie alle zeigen auf dem Avers zwischen zwei Palmzweigen ein Zepter, das bis in den Himmel ragt. Ein Spruchband nennt das Motto PRO DEO ET POPVLO – für Gott und das Volk. Auf der Rückseite findet sich unter einer Krone zwischen Palmzweigen eine sechszeilige Inschrift. Sie lautet übersetzt: Ferdinand IV., ungarischer und böhmischer König, wurde am 18. Juni 1653 zum König der Römer gekrönt.
In der Sammlung der Herzöge von Württemberg-Neuenstadt befanden sich vier Prägungen auf die Wahl Ferdinands IV. Dieses Exemplar ist das einzige goldene Stück.
[Matthias Ohm]

Beschriftung/Aufschrift

VS: PRO DEO ET POPVLO
RS: FERDINAND IV HUNG ET BÖH REX CORON IN REGEM ROMANORVM XVIII IVNY MDCLIII

Material/Technik

Silber, vergoldet

Maße ...

Durchmesser: 28,7 mm, Gewicht: 3,7 g

Hergestellt ...
... wann
Wurde erwähnt ...
... wer:

Teil von ...

Literatur ...

Links/Dokumente ...

Schlagworte

[Stand der Information: 17.01.2018]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Zitieren
Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.