museum-digitalbaden-württemberg

Close

Search museums

Close

Search collections

Landesmuseum Württemberg Uhren und Wissenschaftliche Instrumente Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen [1996-438]

Figurenuhr "Hahn"

Figurenuhr "Hahn" (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart / P. Frankenstein; H. Zwietasch (CC BY-SA)

Description

Figurenuhren mit Automatenfunktion waren im ausgehenden 16. und im frühen 17. Jahrhundert beliebte Sammelobjekte in den Kunst- und Wunderkammern von Fürsten und Patriziern. Das Zentrum der Automatenherstellung lag vermutlich in Augsburg, woher auch diese Uhr stammen dürfte.
Wichtiger als die Zeitangabe erscheint der Figurenautomat. Ein selbstbewusst dreinblickender, naturalistisch gestalteter Hahn steht auf einer Wiese mit Schnecken, Schlangen und einer Schildkröte. Mit dem rechten Fuß hält die Tierfigur eine Kartusche mit Zifferblatt. Jeweils zur vollen Stunde löst das Stundenschlagwerk Bewegungen von Schnabel und Flügel aus.
Auf der Oberseite des elliptischen Sockels befinden sich zwei kleine Hilfszifferblätter, die zum Regulieren des Stunden- und Viertelstundenschlagwerks dienen.

Material / Technique

Gehäuse: Bronze und Kupfer, feuervergoldet, z. T. bemalt; Zifferblatt: Silber; Werk: Eisen

Measurements ...

H. 38 cm, B. 21 cm, T. 24,5 cm

Created ...
... when [about]
... where [probably]

Relation to time ...

Literature ...

Tags

Created Created
1
[Relation to time] [Relation to time]
1
[Relation to time] [Relation to time]
1
1652

[Last update: 2017/10/20]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.