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Landesmuseum Württemberg Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen Münzkabinett [MK 25369]

Denar des M. Iunius Brutus mit Darstellung des L. Iunius Brutus

https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/246069/246069.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Herkunft/Rechte: Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)

Beschreibung

Mit diesem Denar des Jahres 54 v. Chr. vereinen sich der Anfang und das Ende der Römischen Republik in einem kleinen Silberstück: Verantwortlich für die Prägung war der 31jährige M. Iunius Brutus Caepio in seinem ersten politischen Amt als Münzmeister. Gegen den damals für republikanische Verhältnisse etwas zu ehrgeizigen und erfolgreichen Pompeius richtet sich das Bildprogramm der Münze, die auf der Rückseite den ersten Konsul aus dem Jahr 509 v. Chr. zeigt.
L. Iunius Brutus, der den letzten König aus Rom vertrieb und die Republik begründete, wird hier nicht als heroische Einzelperson dargestellt, sondern pflichtbewusst und würdig zwischen zwei Liktoren hinter einem Amtsdiener schreitend. Der Kopf der Libertas, der Göttin der Freiheit, auf der Münzvorderseite bezieht sich auf die Befreiung des Volkes von der tyrannischen Herrschaft eines Einzelnen, wie es L. Iunius Brutus vorgemacht hatte. Sein Nachkomme, M. Iunius Brutus Caepio, sollte zehn Jahre nach Prägung dieses Denars als Caesarmörder in die Geschichte eingehen. Doch auch diese Tat konnte das nahe Ende der Republik nicht mehr aufhalten, das mit dem Aufstieg von Caesars Adoptivsohn zum Kaiser Augustus besiegelt wurde.
[Sonja Kitzberger]

Beschriftung/Aufschrift

Vorderseite: Kopf der Libertas nach rechts.
Vorderseite: LIBERTAS
Rückseite: BRVTVS

Material/Technik

Silber

Maße

Durchmesser
20 mm
Gewicht
3,97 g
Hergestellt ...
... wann
... wo
Wurde abgebildet (Akteur) ...
... wer:
Wurde abgebildet (Akteur) ...
... wer:

Teil von

Literatur

Links/Dokumente

Schlagworte

Hergestellt
Rom
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Beauftragt
Römisches Reich
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Karte

Objekt aus: Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17. ...

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