museum-digitalbaden-württemberg

Close
Close
Glasmuseum Wertheim [00358]

Kröten-Fieberthermometer

Kröten-Fieberthermometer (Glasmuseum Wertheim CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Glasmuseum Wertheim (CC BY-NC-SA)

Description

Die Urform dieser gläsernen Schildkröte wurde im 17. Jahrhundert von Galileo Galilei an der Universität von Florenz entwickelt. Die "Kröte" im Wertheimer Glasmuseum verweist auf die mehr als 60jährige Thermometerproduktion in Wertheim. Thermometer-Glasbläser waren die ersten Glasbläser, die sich 1948 im Zuge des Flüchtlingsstroms aus Thüringen in Wertheim niederließen. Unter ihnen waren die heute noch existierenden Thermometerfirmen Arno Amarell und Karl Schneider.
Die Kröte war dazu gedacht, einem fiebrigen Patienten zur Messung auf den Arm gebunden zu werden. Dieses erste nachweislich bekannte Fieberthermometer basiert auf dem physikalischen Prinzip, dass sich die Dichte von Flüssigkeiten bei steigender Temperatur verringert. Damit nimmt der Auftrieb der in der Flüssigkeit schwimmenden Hohlglaskugeln ab, so dass diese sinken. Je höher also die Körpertemperatur, desto mehr Kugeln sinken nach unten. Sinkt bei der Kröte die fünfte der insgesamt sieben Kugeln im Weingeist ab, hat der Patient Fieber.
Die Fieberkröte ist vermutlich als Examensarbeit an der Glasfachschule Wertheim entstanden.

Material/Technique

Glas, vor der Lampe frei geblasen

Measurements

L 9,5 cm

Created ...
... When [About]
... Where More about the place

Keywords

Zeitleiste Objekte zum Tag auf KarteZeitleiste Objekte zum Tag auf Karte

Glasmuseum Wertheim

Object from: Glasmuseum Wertheim

Das Wertheimer Glasmuseum, das aus der Wertheimer Laborglasindustrie hervorgegangen ist und sich heute in der Trägerschaft eines Vereins befindet,...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.