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Münzsammlung des Sparkassenverbands Baden-Württemberg Städtetaler [SV-336]

Taler von Fürstpropst Anton Ignaz von Fugger-Glött

SV 336 (Sparkassenverband Baden-Württemberg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Sparkassenverband Baden-Württemberg / Caroline Schmuck (CC BY-NC-SA)
"SV 336

Provenance/Rights: 
Sparkassenverband Baden-Württemberg (CC BY-NC-SA)

"SV 336

Provenance/Rights: 
Sparkassenverband Baden-Württemberg (CC BY-NC-SA)

Description

Dieser Taler wurde unter Fürstpropst Anton Ignaz von Fugger-Glött geprägt. So zeigt der Avers sein Brustbild nach rechts in Hermelinmantel, mit Pektorale (Brustkreuz) und Lockenperücke. Die Legende nennt seinen Titel: ANT(ONIUS) IGN(ATIUS) D(EI) G(RATIA) S(ACRUM) R(OMANUM) I(MPERIUM) PRINCEPS PRAEP(OSITUS) AC DOM(INUS IN) ELVANCENSIS – „Anton Ignaz von Gottes Gnaden vom Heiligen Römischen Reich Fürstpropst sowie Herr in Elwangen“. Die Legende wird abgeschlossen mit dem Prägejahr 1765. Im Armausschnitt befinden sich die Initialen des Stempelschneiders E(LIAS) G(ERVAIS).

Auf dem Revers ist das Vollwappen des Fürstpropst Anton Ignaz abgebildet. Auf einem runden Wappenschild in einer verzierten Kartusche das vielfeldige Wappen: Im 1. und 4. Feld ist das Stammwappen der Familie Fugger von der Lilie (2 Lilien). Dieses Lilienwappen erhielt die Kaufmannsfamilie Fugger 1473 von Kaiser Friedrich III. Von Habsburg für die Finanzierung des äußerst gehobenen Lebensstil der kaiserlichen Familie in Augsburg. Im 2. Feld befindet sich das Wappen der Grafen von Kirchberg in Schwaben (gekrönte Frauengestalt mit Mitra in der Rechten). Die Fugger kauften 1507 die Grafschaft Kirchberg in Schwaben und nahmen von da an das Wappen dieser Grafschaft in ihre Wappen auf. Außerdem wurde die Familie Fugger Anfang des 16. Jahrhunderts in den Grafenstand erhoben, nachdem die Familie dem Kaiser weitere finanzielle Zuwendungen erbrachte. Im 3. Feld des runden Wappen ist das Wappen von Weissenhorn (3 bespangte und beschnürte Jagdhörner). Auch diese Grafschaft wurde vom Hause Fugger durch Kauf erworben. Eingefügt zwischen dem 3. und 4. Feld das Wappen der Freiherren von Bollweiler (heutiges französisches Bollwiller). Dieses Adelslinie starb von Mannesseite 1617 mit Freiherr Rudolf von Bollweiler aus. Rudolfs Tochter heiratete in die Familie der Fugger ein, womit auch der Besitz der Freiherrn von Bollweiler ins Vermögen der Fugger einging. Der Herzschild schließlich zeigt das Wappen der Fürstpropstei Ellwangen (eine Mitra). Über dem Wappenschild befindet sich ein Fürstenhut, aus dem sich ein Hermelinmantel als Helmdecke hinter dem Wappen ausbreitet. Rechts hinter dem Mantel schaut ein Schwert als weltliche Machtinsignie hervor, rechts ein Krummstab (Bischofsstab) als geistliche Machtinsignie. Die beiden Inschriften AD NORMAM CONVENTIONIS und X EINE MARK FEIN SILBER geben je einmal auf lateinisch und deutsch an, dass es sich bei diesem Taler um einen Konventionstaler handelt. Auf dem Revers ist außerdem der Münzmeister mit seinen Initialen angegeben: G(OTTHARD) M(ARTINENGO).

Material/Technique

Silber / Prägung

Measurements

Durchmesser: 41,4 mm; Gewicht: 27,99 g

Created ...
... Who: Zur Personenseite: Gotthard Martinengo
... When
... Where More about the place
Template creation ...
... Who: Zur Personenseite: Elias Gervais
Was depicted (Actor) ...
... Who: Zur Personenseite: Anton Ignaz von Fugger-Glött (1711-1787)

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Münzsammlung des Sparkassenverbands Baden-Württemberg

Object from: Münzsammlung des Sparkassenverbands Baden-Württemberg

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