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Landesmuseum Württemberg Landesstelle für Volkskunde [LSVK-KA 132]

Konferenzaufsatz LeuzendorfOA Gerabronn II

https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/LVK/40951/40951.jpg (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (CC BY-SA)

Description

Konferenzaufsätze sind schriftliche Hausarbeiten, die Anfang des 20. Jahrhunderts Volksschullehrer im Rahmen ihrer Fortbildung (ergänzend zu den regelmäßig durchgeführten Lehrerkonferenzen) anfertigen mussten. Der Bestand an Konferenzaufsätzen der Landesstelle für Volkskunde geht auf einen Aufruf der 1899 gegründeten „Württembergischen Vereinigung für Volkskunde“ zurück, die zur Sammlung volkstümlicher Überlieferungen anregte. 1900 konnte dieses Sammeln als Gegenstand des Konferenzaufsatzes von den Lehrern gewählt werden. Ein Fragenkatalog, den der Germanist Karl Bohnenberger (1863-1951) ausgearbeitet hatte, bot dazu erste Orientierung. Er definiert fünf Hauptkapitel: 1. "Sitte und Brauch"; 2. "Nahrung, Kleidung, Wohnung und Geräte"; 3. "Glaube und Sage"; 4. "Volksdichtung“ und 5. „Mundart" mit dazugehörigen Unterkapiteln, in denen detaillierter nachgefragt wurde, etwa zu Umgangsformen im Alltag (Essen, Aufstehen usw.), an Fest- und Feiertagen, im Lebenslauf (Geburt, Hochzeit, Liebesleben, Tod), beim Handwerk, in der Landwirtschaft sowie zu Rechts- und Verwaltungsbräuchen (z.B. Erbschaften) usw.
Diese „Sammlung volksthümlicher Überlieferungen“ in Form von Konferenzaufsätzen ergab über 500 Berichte, in denen Volksschullehrer den Lebensalltag der Bevölkerung beschreiben. Die gesammelten Aufsätze gelangten 1931 in den Besitz der Landesstelle für Volkskunde. Sie zählen zu ihrem ältesten Bestand und sind bis heute eine wichtige Quelle. Frühere Teilauswertungen wurden 1961 in Buchform sowie 1963 und 1980 in einer zweiten und dritten Auflage publiziert.

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Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17....

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