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Landesmuseum Württemberg Provinzialrömische Archäologie Archäologische Sammlungen Kunstkammer der Herzöge von Württemberg [RL363]

Altar mit Weihinschrift für die Campestres (Schutzgöttinnen des Exerzierplatzes)

Altar mit Weihinschrift (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart / P. Frankenstein; H. Zwietasch (CC BY-SA)
"Altar mit Weihinschrift

Provenance/Rights: 
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (CC BY-SA)

"Altar mit Weihinschrift für die Campestres (Schutzgöttinnen des Exerzierplatzes)

Provenance/Rights: 
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (CC BY-SA)

Description

Der Altar ist ein Zeugnis für die ersten Bemühungen um die archäologische Erforschung des Landes. 1583 von einem Bauern beim Pflügen entdeckt, kaufte ihn der humanistische Gelehrte Simon Studion für seine Marbacher Sammlung, die mit der Schenkung an Herzog Ludwig den Grundstock des römischen Lapidariums in Stuttgart bilden sollte. Die auf der Inschrift genannte römische Kolonie Sicca Veneria ist das heutige El-Kêf in Tunesien, woher der Stifter des Altars, Publius Quintius Terminus, Tribun der in Benningen stationierten 24. Freiwilligenkohorte römischer Bürger, stammte. Aus nicht genanntem Anlass weihte er den Stein den "Campestres", den göttlichen Beschützerinnen des Lagers.
Der Altar ist im Römischen Lapidarium im Neuen Schloss ausgestellt.
[Nina Willburger]

Inscription

CAMPESTRIBVS
SACRVM
P(ublius) QVINTIVS L(uci) FIL(ius)
QVIR(ina) TERMINVS
DOMO SICCA
VENERIA TRIB(unus)
COH(ortis) XXIIII VOL(untariorum) C(ivium) R(omanorum)
Den Campestres geweiht. Publius Quintius Terminus, Sohn des Lucius, von der (tribus) Quirina, aus Sicca Veneria, Tribun der 24. Kohorte freiwilliger römischer Bürger (hat den Altar aufstellen lassen).

Sockeltstein
VT DE ROMANIS ALEMANNAS FINIBVS ORAS
DIVIDEREM FVERAM TERMINVS IMPERII
NAM ME GERMANIS CAESAR PROBVS INDE REMOTIS
IVSSIT IN HOC STATVI RVRE IVGISQVE NICRI
ME REPERIT VOMIS SED IN HOC ME MARMORE SISTIT
WIRTEMBERGIACI DVX FRIDERICVS AGRI
HIC STETIT VRBS CASTRIS MVNITA VENERIA MILES
TEVTONVS HANC ET REX ATTILA STRAVIT HVMI

Mich setzte Probi Glück an diesem Ufer ein,
Ich sollte Deutschlands und der Römer Grenze sein.
Und da das Altertum mit Erde mich bedeckt,
Hat man im Pflügen mich gefunden und erweckt.
Nachdem gab Friedrichs Huld mir neuen Glanz und Schein,
Dass ich zu ewger Zeit ein Zeuge sollte sein,
Hier sei Veneria, der Römer Burg gestanden,
Die Attals Grausamkeit nachher gemacht zu Schanden.
(Übersetzung von Philipp Montanus)

Material/Technique

Stubensandstein

Measurements

H. 10,6 m, B. 0,54 m, T. 0,30 m

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Ongoing exhibitions

  • DescriptionDrei hochkarätige Sammlungen von Weltrang: die Antikensammlung, die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg und die frühkeltischen Fürstengräber – darunter das Grab des Keltenfürsten von Hochdorf werden auf rund 1.000 m² Ausstellungsfläche werden im 1. Obergeschoss des Alten Schlosses präsentiert. Für die jungen Besucher ab 6 Jahren gibt es Kindervitrinen und Stationen zum Anfassen, und Entdecken. Maskottchen Kathi weist dabei den Weg.
    From
    Until
Created Created
100 - 150
Found Found
1583
99 1585
Landesmuseum Württemberg

Object from: Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17....

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