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Landesmuseum Württemberg Münzkabinett Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen [MK 18164]

Medaille auf Georges Cuvier aus dem Jahr 1820

https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/186486/186486.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)
"https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/186486/186486.jpg

Provenance/Rights: 
Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)

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Provenance/Rights: 
Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)

Description

Georges Cuvier wurde 1769 in Mömpelgard, das damals zum Herzogtum Württemberg gehörte, geboren und war ein französischer Naturforscher. Er studierte vier Jahre an der Hohen Carlsschule in Stuttgart und wurde an das Muséum national d’histoire naturelle von Paris zu berufen. Cuvier gilt als wissenschaftlicher Begründer der Paläontologie und machte die vergleichende Anatomie zu einer Forschungsdisziplin. Er beschäftigte sich mit der Gliederung der Mollusken, der Anatomie und Arteneinteilung der Fische sowie mit Fossilien von Reptilien und Vögel sowie der Osteologie vergangener Lebewesen. Georges Cuvier galt als einer der bekanntesten Verfechter der Kataklysmentheorie, derzufolge in der Erdgeschichte wiederholt große Katastrophen einen Großteil der Lebewesen vernichteten und aus den verbliebenen Arten in darauf folgenden Phasen neues Leben entstanden sei. 1830 entbrannte zwischen Cuvier und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, der an eine Verwandtschaft aller Lebewesen glaubte, der "Pariser Akademiestreit", der unter anderem auch von Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt verfolgt wurde.
Cuvier war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen wie der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Royal Society, der American Academy of Arts and Sience und der Leopoldina. Nach ihm sind mehrere Reptilien- und Vogelarten benannt, außerdem ein Mondkrater, ein Asteroid sowie eine Insel in der Antarktis.
Die Medaille aus dem Jahr 1820 zeigt auf der Vorderseite den Kopf Georges Cuviers nach links. Die Rückseite zeigt eine 13-zeilige Inschrift im Lorbeerkranz.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Inscription

Vorderseite: G. L. C. F. D. CUVIER; signiert CAUNOIS F.
Rückseite: ÉLOGES./ ANATOMIE COMPAREE./ DES OSSEMENTS (IL) RÉABLIT/ LES ACCORDS../ A LA MORT ÉTONNÉE IL REND/ UN AIR DE VIE./DELILLE./ NÉ Á MONTBELIARD/ EN 1769./ MÉDAILLIER./ FRANCAIS CELEBRES/ XIX SIÉCLE. /1820.

Material/Technique

Kupfer

Measurements

Diameter
4,18 cm
Weight
39,66 g
Created ...
... When
... Where More about the place
Was depicted (Actor) ...
... Who: Zur Personenseite: Georges Cuvier (1769-1832)

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Created
Paris
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[Relationship to location]
Württemberg
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Landesmuseum Württemberg

Object from: Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17. ...

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