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Valentin Maler (1540-1603)

Wie einige seiner Medaillen vermuten lassen, wurde M. in Joachimsthal oder Kuttenberg ausgebildet und war, ehe er sich in Nürnberg niederließ, möglicherweise in Prag, Wien und Ortenburg bei Passau tätig. Seine frühesten bekannten Nürnberger Arbeiten sind 1567/68 entstanden. Bereits 1569, durch Ratsverlaß vom 12.2., wurde M. auf Fürsprache →Wenzel Jamnitzers als Meister angenommen und erhielt das Nürnberger Bürgerrecht. In der Folge schuf er eine große Zahl von Porträtmedaillen, in Nürnberg insbesondere von Angehörigen des Patriziats, auch von seinem Schwiegervater →Wenzel Jamnitzer, außerhalb Nürnbergs vor allem an den Höfen in München, Stuttgart, Durlach und Würzburg, Prag und Dresden, darunter eine Reihe sogenannter Gnadenpfennige, Medaillenkleinode mit kostbaren Fassungen und Gehängen, die ihn auch als Goldschmied ausweisen. In Dresden entstand 1575 die wohl früheste Medaillensuite, eine einzigartige Serie von 12 fürstl. Porträts nach Gemälden im Schloß zu Torgau, wovon fünf auf Schieferplatten bossierte Wachsmodelle erhalten sind. Von M. stammt ein neuer Typus der städtischen Glückwunschmedaille mit Stadtansicht und Wappenarrangements, für Nürnberg seit 1585 geprägt, dann für Augsburg und Frankfurt, und in der Folge in mehreren Städten Südwestdeutschlands nachgeahmt. M. betätigte sich auch als Rechenpfennigschlager. Einer seiner Rechenpfennige zeigt sein Selbstporträt, ein Brustbild im Profil mit Zirkel und weiblicher Aktfigur. - https://www.deutsche-biographie.de/sfz55870.html (20.01.2017)

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Created Valentin Maler (1540-1603)
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