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Karl Weiß (1876-1956)

Karl Weiß (* 4. Februar 1876 in Buchen (Odenwald); † 6. Mai 1956 ebenda) verheiratet mit Anna Weiß, geb. Edelmann.
Karl Weiß absolvierte zunächst eine Schreinerlehre im elterlichen Betrieb (Abschluss: Meisterprüfung 1907, Handwerkskammer Mannheim). 1894 machte er eine Fotografenausbildung in Karlsruhe bei Hoffotograf Schumann und belegte daneben Zeichenkurse an der Kunstgewerbeschule. Im Jahr 1894 gründete er zusammen mit seinem Vater das "Photoatelier Karl Weiß und Sohn". Damit war ein "zweites Standbein" für die Familie gegeben.
Karl Weiß fertigte in den 44 Jahren zwischen 1894 und 1938 rund 14.000 Aufnahmen an, wobei er die Glasplatten für die Negative jeweils im eigenen Labor unmittelbar vor der Aufnahme im "nassen Kollodiumverfahren" herstellte. Rund 9.500 Atelieraufnahmen von Vereinen, Hochzeitsgesellschaften, Schulklassen, Familien und Einzelpersonen, dazu weitere 500 Außenaufnahmen wie die Ortsansichten von Buchen und den umgebenden Gemeinden des ehemaligen Amtsbezirks sowie von prägnanten Gebäuden wie Bahnhöfe, Postämter, Kirchen, Schulen und Gasthäusern summieren sich zu einem Bestand von immer noch knapp 10.000 Glasnegativen in unterschiedlichen Formaten zwischen 9 x 13 cm und 24 x 30 cm. Diese umfangreiche Sammlung wurde als "Bildarchiv Karl Weiß" im Jahr 1979 von den Erben an das Bezirksmuseum Buchen übergeben. Die Glasnegative wurden zwischen 2013 und 2014 von Stefan Leis, einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums, erstmals vollständig digitalisiert.

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