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Landesmuseum Württemberg Sieben Passionsreliefs aus der Benediktinerabtei Zwiefalten

Sieben Passionsreliefs aus der Benediktinerabtei Zwiefalten

Anfang des 16. Jarhunderts wurde die Zwiefaltener Klosterkirche erweitert und erneuert. Unter Abt Sebastian wurden im Jahr 1517 Kirche, Chor und die sieben Altäre in den neu errichteten Kapellen im nördlichen Seitenschiff neu geweiht. Für diese Retabel waren die sieben Zwiefaltener Passionsreliefs bestimmt, die nach Ausweis ihrer Formgebung wohl erst nach den Altarweihen in Auftrag gegeben und in der Werkstatt Niclaus Weckmanns gegen 1520-25 gefertigt wurden. Die Reliefs waren die Schreinfüllungen von ursprünglich holzsichtigen Retabeln, deren heute verlorene Flügel Reliefs auf den Innenseiten trugen. Die Altäre waren der jeweils im Schrein dargestellten Szene aus dem Passionsgeschehen und den sieben Hauptkirchen Roms geweiht, deren Patronatsheilige und Architekturen vermutlich auf den Flügeln dargestellt waren. Sie brachten die Passionsreliefs in einen Sinnzusammenhang mit den sieben Stationen der römischen Karfreitagsprozession im besonderen sowie der Rom-Wallfahrt im allgemeinen und erinnerten damit an den bei Besuch der sieben Hauptkirchen Roms gewährten Ablass.

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