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Landesmuseum Württemberg Glasplatten mit historischen Ansichten zur Geschichte des Landesmuseums

Glasplatten mit historischen Ansichten zur Geschichte des Landesmuseums

Ansichten historischer Ausstellungssituationen in der Neckarstraße und im Neuen Schloss Stuttgart, 1910-1924

[ 19 Objects ]

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Saal 15 der Altertümersammlung war der Präsentation von sakralen Kunstwerken vorbehalten, die, allesamt in Ulm gefertigt, dem Raum seinen Namen "Ulmer Saal" gaben. Zentral ist der Flügelretabel aus Talheim zu sehen, der von zwei Heiligenfiguren, dem heiligen Laurentius und einem heiligen Diakon, flankiert wird. Die an der linken Seitenwand angebrachten Passionsreliefs stammen ursprünglich aus der Benediktinerabtei in Zwiefalten. Sie sind ebenso wie der Retabel aus Talheim auch heute in der Schausammlung des Landesmuseums "LegendäreMeisterwerke" ausgestellt.

Gegründet wurde das Landesmuseum Württemberg 1862 von König Wilhelm I. (reg. 1816-1864) als "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer". Teile der Sammlung waren ab 1886 bis in die 1920er Jahre im Gebäude der Landesbibliothek in der Neckarstrasse ausgestellt.
Die Aufnahme entstand um 1910 und zeigt einen Blick in die Sammlung kirchlicher Kunst (Saal D, Abteilung XII). Zu sehen sind Gemälde, sakrale Gewänder, Skulpturen und Reliefs sowie ein Holzmodell des Kirchturms in Onstmettingen. Viele der Objekte befinden sich noch heute im Besitz des Landesmuseums. So können die Äbtetafeln aus dem ehemaligen Chorherrenstift Weißenau (Rückwand der mittleren Nische) und das Bildnis Graf Ulrich des Vielgeliebten (rechte Wand) in der Schausammlung LegendäreMeisterWerke besichtigt werden.
[Stefanie Kuch]

Die Fotografie aus den 1920er Jahren zeigt den Stuttgarter Schlossplatz mit dem Neuen und dem Alten Schloss. Nach dem Ende der Monarchie wurde damit begonnen, die Räume des Neuen Schlosses als Museumsräume für die Staatssammlung Vaterländischer Altertümer und das Heeresmuseum zu nutzen. Die Früh- und Vorgeschichtliche Abteilung brachte man ab 1930 im Alten Schloss unter. Alle Sammlungen wurden 1947 unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Aufnahme macht deutlich, dass sich die damalige Gestaltung des Schlossplatzes von ihrer heutigen Form unterscheidet. So befindet sich der Pavilllon hinter der Jubiläumssäule heute nicht mehr an dieser Stelle sondern vor dem Königsbau.
[Stephanie Kuch]

Die Fotografie aus den 1930er Jahren zeigt den Weißen Saal im ersten Stock des Neuen Schlosses. Erbaut wurde der Festsaal durch den württembergischen Hofarchitekten Philipp de la Guêpière (1715-1773) zwischen 1760 und 1762. Der Name "Weißer Saal" rührt von der ganz in weiß gehaltenen Stuckausstattung des Saales her. Nach der Zerstörung des Schlosses im 2. Weltkrieg wurde der Saal nach historischem Vorbild wieder aufgebaut.
[Stephanie Kuch / Chris Gebel]

Die Fotografie zeigt den Eingang des Stadtflügels, der nach 1752 von Philipp de la Guêpière (1715 - 1773) nach Plänen von Leopoldo Retti (1705-1751) erbaut wurde. Der Gang führt über mehrere Zimmer zur Eisernen Treppe in der Mitte des Stadtflügels, die als Aufgang zum ersten Stock dient. Getragen wird der Saal von vier Doppelsäulen, die auf der Aufnahme zu erkennen sind.

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Aufnahme zeigt den Blick aus der Vorhalle des Neuen Schlosses auf die Marmortreppe. In der Nische stehen Skulpturen, von Castor und Pollux, die nach antiken Originalen von Francesco Antonio Franzoni (1734 - 1818) zu Beginn des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden. Die Marmortreppe liegt dem Haupteingang gegenüber an der Stirnseite des Neuen Schlosses. Erbaut wurde der Komplex während der zweiten Bauphase des Neuen Schlosses von Philippe de la Guêpière (1715 - 1773).

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Gemäldesammlung der Familiengalerie mit Porträts des Hauses Württemberg war in den ehemaligen Wohnräumen der Familienmitglieder (Corps de Logis) untergebracht. Diese befanden sich im ersten Obergeschoß des Neuen Schlosses in zwei angrenzenden Räumen auf der Hofseite des Gartenflügels. Die Aufnahme zeigt den Blick aus dem ersten Raum der Familiengalerie in den zweiten.

Das Neue Schloss wurden ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt. Die Gemäldesammlung der Familiengalerie mit Porträts des Hauses Württemberg war in den ehemaligen Wohnräumen der Familienmitglieder (Corps de Logis) untergebracht. Diese befanden sich im ersten Obergeschoß des Neuen Schlosses in zwei angrenzenden Räumen auf der Hofseite des Gartenflügels.
Abgebildet ist eine Wand des zweiten Raumes der Familiengalerie.
Die Aufnahme zeigt in der Mitte ein Porträt von Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth (1732 - 1780), der Gemahlin Herzog Carl Eugens von Württemberg (1737 - 1793). Rechts findet sich auf einer Säule stehend die Büste Philipps des Guten von Burgund (1396 - 1467).

Die Kunstkammer der württembergischen Herzöge, vormals "Königliches Kunst- und Alterthümercabinett", war bis zur Amtszeit König Wilhelm I. (reg. 1816-1864) in Privatbesitz und diente der Repräsentation des Hauses Württemberg. König Wilhelm machte die Kunstkammer der Öffentlichkeit zugänglich. Ab 1921 wurde das Neue Schloss in Stuttgart als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Zu sehen ist hier der elfte Raum der Kunstkammer, der sich im Gartenflügel des Neuen Schlosses befand. Aufgrund der in die Bögen der Wände eingebauten Spiegel wurde er auch als "Spiegelzimmer" bezeichnet. In den Vitrinen wurden Kunstgegenstände aus aller Welt präsentiert, darunter kostbare Becher, Pokale, Dolche und Geschirr,.

Die Kunstkammer der württembergischen Herzöge, vormals "Königliches Kunst- und Alterthümercabinett", war bis zur Amtszeit König Wilhelm I. (reg. 1816-1864) in Privatbesitz und diente der Repräsentation des Hauses Württemberg. König Wilhelm machte die Kunstkammer der Öffentlichkeit zugänglich. Ab 1921 wurde das Neue Schloss in Stuttgart als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Der elfte Raum der Kunstkammer befand sich im Gartenflügel des Neuen Schlosses. Er beherbergte kostbare Kunstgegenstände aus aller Welt. In dieser Vitrine wurden vier Doppelkopf-Pokale, auch Maserbecher genannt, ausgestellt, die sich noch heute im Besitz des Landesmuseums Württemberg befinden.
[Stephanie Kuch]

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Majolika-Zimmer des Schlossmuseums waren nach den dort ausgestellten farbig bemalten und glasierten Majoliken benannt, die Herzog Carl Eugen (reg. 1774-1793) erworben hatte.
Die Aufnahme zeigt die Seitenwand des zweiten Majolikazimmers im ersten Stock des Gartenflügels des Neuen Schlosses. In der Aufstellungen finden sich auch andere Objekte wie eine süddeutsche Truhe unterhalb eines Gemäldes "Kirmes" nach David Vinckboons. Auf der Truhe sind fünf Bronzen aus dem Grottenwerk des Stuttgarter Lusthauses zu sehen.

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Majolika-Zimmer des Schlossmuseums waren nach den dort ausgestellten farbig bemalten und glasierten Majoliken benannt, die Herzog Carl Eugen (reg. 1774-1793) erworben hatte. Das dritte Majolikazimmer befand sich im ersten Stock des Gartenflügels des Neuen Schlosses. Auf der Aufnahme sind seitlich neben dem Augsburger Kabinettschrank Teller mit mythologischen Szenen zu sehen.
[Stephanie Kuch]

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Die Aufnahme zeigt das erste von sechs Porzellankabinetten des Schlossmuseums im ersten Stock des Gartenflügels des Neuen Schlosses. In den Vitrinen sind Porzellanservice und Figuren der Ludwigsburger und Meißener Manufakturen ausgestellt. Das Porträt an der Rückwand des Zimmers zeigt Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth, die erste Gemahlin Herzog Carl Eugens von Württemberg (reg. 1774-1793). Am Ende des Ganges blickt man in das angrenzende zweite Majolikazimmer, in dem farbig bemalte, glasierte Majoliken ausgestellt wurden.

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Das fünfte Porzellankabinett des Schlossmuseums befand sich im ersten Stock auf der Hofseite des Gartenflügels des Neuen Schlosses.
Die Aufnahme zeigt den Blick durch das sechste Porzellankabinett in Richtung der geschlossenen Tür des Blauen Marmorsaals. Ausgestellt sind neben Porzellanfiguren mehrere Service, darunter auch ein Frühstücksservice, ein Waschgeschirr und ein Tafelservice König Friedrichs von Württemberg (reg. 1797-1816). Das Landschaftsgemälde über der Vitrine stammt von dem Hofmaler Friedrich Adolf Harper (1725-1806).
[Stephanie Kuch]

Gegründet wurde das Landesmuseum Württemberg 1862 von König Wilhelm I. (reg. 1816-1864) als "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer".
Teile der Sammlung waren ab 1886 bis in die 1920er Jahre im Gebäude der Landesbibliothek in der Neckarstrasse Stuttgart ausgestellt.
Der Blick in den Saal der Waffensammlung (Saal A, Abteilung X) zeigt die kompakte Anordnung der Helme, Schilder, Schwerter und Stangenwaffen.

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Im Raum 17 des Neuen Schlosses wurden religiöse Kunstwerke ausgestellt. An zentraler Stelle befand sich der Altar aus Ohmenhausen. Die Seitenwände des Raums waren mit religiösen Tafelgemälden und Skulpturen bestückt. So ist rechts neben dem Ohmenhausener Altar ein Gemälde zu sehen, dass das Beinwunder der Heiligen Cosmas und Damian zeigt. Am linken Bildrand steht die Skulptur des Heiligen Michaels. Auch lassen sich die beiden Holzreliefs, die Johannes den Täufer (3. Objekt von links) und Johannes den Evangelist (3. Objekt von rechts) darstellen, identifizieren.

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Diese Aufnahme entstand im Rahmen einer Kostümausstellung im Jahr 1931, die in den "Katharinenzimmern" im Gartenflügel des Neuen Schlosses präsentiert wurde. Die Kostüme, die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen, waren überwiegend Leihgaben aus Privatbesitz. Die Zimmer waren nach Königin Katharina von Westfalen (1783-1835) benannt, der Tochter des württembergischen König Friedrichs (reg. 1459-1496) und Gemahlin König Jèrome Bonapartes (reg. 1807-1813).
[Stephanie Kuch]

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der "Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Das Zunftzimmer in Raum 32/33 im Erdgeschoss des Stadtflügels des Neuen Schlosses war Teil der Altertümersammlung. Die Fotografie zeigt den Blick aus Raum 32 in Raum 33. Ausgestellt sind Truhen, Kannen, Pokale sowie Türschilder der verschiedenen Zünfte.
[Stephanie Kuch]

Das Neue Schloss wurde ab 1921 als Museum für die Bestände des Schlossmuseums, der" Staatssammlung Vaterländischer Altertümer" und des Heeresmuseums genutzt. Erst nach dem Jahr 1947 wurden alle Sammlungen unter dem Namen "Württembergisches Landesmuseum" im Alten Schloss zusammengeführt.
Das Heeresmuseum, das im Gartenflügel des Neuen Schlosses untergebracht war, beherbergte Militaria, wie die gezeigten Rüstungen, Helme und Waffen. In der Aufnahme lässt sich unter anderem am rechten Bildrand der Schembarthelm des Herzog Ulrich von Württemberg erkennen.