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Landesmuseum Württemberg Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen Münzkabinett [MK 27030]
https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/330064/330064.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Походження/Права: Landesmuseum Württemberg / Münzkabinett (CC BY-SA)
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Stater aus Thurioi (Lukanien) mit Darstellung der Athena

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Опис

Die Stadt Thurioi wurde im Jahr 444 v. Chr. an der Südküste Italiens nicht weit entfernt vom Ort des 510 v. Chr. zerstörten Sybaris gegründet. In der Nachfolge dieser ehemaligen griechischen Kolonie, deren durch Handel und Landwirtschaft erworbener Reichtum sprichwörtlich gewesen war, übernahm Thurioi in der Art eines Stadtwappens den Stier als Motiv auf den Rückseiten seiner Münzen. Ob mit diesem Tier die erfolgreiche Viehzucht oder ein Flussgott symbolisiert werden sollte, ist nicht eindeutig. In der Münzprägung Thuriois entwickelte sich der stehende oder schreitende Stier, der im alten Sybaris noch mit zurückgewandtem Kopf abgebildet worden war, ab ca. 400 v. Chr. zu einem angriffslustig stoßenden, dessen „Umgestüm“ vielleicht mit der Bedeutung des griechischen Wortes „thurios“ zu erklären wäre. Die Vorderseite der in zahlreichen Nominalen geprägten Silbermünzen gebührte Athena, da eine große Zahl der neuen Kolonisten und Siedler in Thurioi aus der Stadt Athen stammte. Interessant ist dabei die Entwicklung der Helmzier der Göttin, die zunächst aus einem Olivenkranz besteht, dann aber gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. von einer Skylla abgelöst wird, einem Meeresungeheuer mit weiblichem Oberkörper, das in verschiedenen Posen und mit unterschiedlichen Attributen das ansonsten einheitliche Bildprogramm auflockert.
(Sonja Kitzberger)

Vorderseite: Kopf der Athena mit attischem Helm und Skylla mit Stab als Helmzier nach rechts.

Rückseite: Stier stößt nach rechts, im Abschnitt ein Fisch.

Напис

Rückseite: ΘOYPIΩN
(Thourion)

Матеріал/Техніка

Silber

Розміри

Диаметр
22 mm
Вага
7,67 g

Література

  • C. M. Kraay (1969): Sylloge Nummorum Graecorum. Great Britain V. Ashmolean Museum Oxford. London, Nr. 955
  • H. A. Troxell (Bearb.) (1972): Sylloge Nummorum Graecorum. The collection of the American Numismatic Society. New York, Nr. 1009
  • N. K. Rutter (2001): Historia numorum Italy. London, S. 148 Abb. Taf. 31 Nr. 1790
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