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Museum Ulm Moderne [1978.238]

Bernard Schultze: Gorguhn

Bernard Schultze: Gorguhn (Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2014. Ulmer Museum RR-F)
Provenance/Rights: Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2014. Ulmer Museum / Ulmer Museum (RR-F)

Description

"Gorguhn" ist ein Reliefbild, das Bernard Schultze 1959 anfertigte. Es besitzt bereits Merkmale der so genannten Migof-Skulpturen, die den Mittelpunkt seines Schaffens der 1960er und 1970er Jahre einnehmen. Über Leinwand sind plastische Elemente wie Draht, Textil und Kunstharz montiert und vom Künstler mit Ölfarbe bemalt. Seine raumgreifenden Kombinationen wirken "organisch" und erinnern an Flora und Fauna: Äste, Wurzeln und anderes Gewächs finden sich neben kleinen Kriechtieren und Insekten. Bei den Betrachtern wecken Schultzes Bilder und Skulpturen unterschiedliche Assoziationen und schockieren. Seine Migofs wuchsen zu Gruppen und später zu ganzen "Environments". 1952 gründete er zusammen mit Karl Otto Götz, Otto Greis und Heinz Kreutz die Künstlergruppe "Quadriga", die sich intensiv mit der Malerei des Informel auseinandersetzte. Bernard Schultze entwickelte seine "Handschrift" aus der informellen Malerei und ließ sich u. a. von Jackson Pollock beeinflussen. Seine Werke entstanden oft rein zufällig - aus einem inneren Monolog heraus - selten aus äußeren Beweggründen. Ein konkretes Ziel oder einen genauen Plan hatte Schultze zu Beginn der jeweiligen Arbeit nicht. Sein künstlerisches Werk kann als ein Protest gegen das "herkömmlich Schöne" gedeutet werden.
Signiert und datiert unten rechts " Bernard Schultze 59", rückseitig bez. "Gorguhn".

Stiftung Sammlung Kurt Fried

Material / Technique

Mixed Media: Draht, Textil, Kunstharz und Ölfarbe auf Leinwand

Measurements ...

H 68,5 cm, B 26,5 cm, T 20 cm

Created ...
... who:
... when

Literature ...

[Last update: 2018/03/19]

Usage and citation

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